Wiener SPÖ will keinesfalls nach dem Bund wählen

19. Februar 2005, 13:40
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März 2006 weiter als Wunschtermin - Vorwahl-Nervosität bei FPÖ, ÖVP und Grüne

Rust - Nach der gestern, Freitag, in Rust zu Ende gegangenen Klubtagung der Wiener SPÖ-Rathausfraktion hat in der burgenländischen Weinstadt am Samstag auch noch der "Wiener Ausschuss" der Sozialdemokraten getagt. Konkret auf einen Wahltermin festgelegt hat sich die Landes-SPÖ dabei nicht. Man wolle keinesfalls nach dem Bund wählen, Wunschtermin für die Gemeinderatswahl sei weiter der März 2006, war nach der Sitzung des Parteigremiums zu erfahren.

Damit bleibt die SPÖ der von Bürgermeister und Landesparteichef Michael Häupl bereits bei der Klubtagung vorgegebenen Linie treu: Früher gewählt wird nur, wenn auch die für Herbst 2006 angesetzte Nationalratswahl vorverlegt wird. Die Wiener Wahl sollte also vor oder zeitgleich mit dem Bundes-Urnengang stattfinden, bekräftigte eine Sprecherin der Landespartei gegenüber der APA. Ansonsten habe man keinen Grund, früher zu wählen.

Vorwahl-Nervosität bei FPÖ, ÖVP und Grüne

Doch auch ein weiteres Schlupfloch lässt man sich bei der SPÖ offen: Sollte eine Partei der Rathaus-Oppositions vorgezogene Neuwahlen beantragen, werde man sich dem nicht verschließen. Bei FPÖ, ÖVP und Grünen sei jedenfalls schon eine gewissen Vorwahl-Nervosität zu bemerken, so die Sprecherin: "Wir selbst haben keinen Grund, unruhig zu sein. Wir stehen auch nächstes Jahr gut da." (APA)

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