Kolumbien: 70 Rebellen bei Offensive getötet

21. Februar 2005, 16:59
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In den vergangenen drei Wochen - Auch fünf Soldaten tot

Bogota - Bei Angriffen auf Anlagen zur Kokainproduktion hat die kolumbianische Armee nach eigenen Angaben in den vergangenen drei Wochen mindestens 70 linke Rebellen getötet. Die Armee sei mit Unterstützung von Flugzeugen und Hubschraubern gegen Anlagen nahe Vista Hermosa in der Provinz Meta vorgegangen, sagte General Reinaldo Castellanos am Freitag. Fünf Soldaten seien getötet und 14 verletzt worden.

In der Region, die ein Zentrum der Kokainproduktion sei, hielten sich rund 700 Rebellen der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) auf, fügte er hinzu. Eine unabhängige Bestätigung für die Angaben über die Opfer gab es zunächst nicht.

Die USA haben seit dem Jahr 2000 Kolumbien etwa drei Milliarden Dollar, überwiegend Militärhilfe, zur Verfügung gestellt, um gegen die Kokainproduktion und linke Rebellen vorzugehen. FARC-Rebellen haben in diesem Monat bei Angriffen auf Armeeanlagen mindestens 40 Soldaten getötet. Die etwa 17.000 Mann starke Organisation kämpft seit rund 40 Jahren für eine sozialistische Revolution in Kolumbien. (APA/Reuters)

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