Panik nach Erdbeben in Indonesien

21. Februar 2005, 12:42
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Erdstöße der Stärke 6,9 - Über mögliche Schäden oder Opfer zunächst nichts bekannt

Jakarta - Knapp zwei Monate nach dem verheerenden Seebeben in Südasien ist die ostindonesische Region Sulawesi am Samstag einem Radiobericht zufolge von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Das Beben vor der Insel Sulawesi habe eine Stärke von 6,9 auf der Richterskala erreicht, teilte das Nationale Wetteramt mit. Über mögliche Schäden oder Opfer war zunächst nichts bekannt. Das Niveau des Meeresspiegels sei angestiegen und habe bei den Menschen Angst vor einem neuen Tsunami ausgelöst.

In Küstenregionen Sulawesis sei Panik ausgebrochen, berichtete der Sender El Shinta. Das Erdbeben habe sich nahe der Insel Buton ereignet. Menschen seien dort auf höher gelegene Plätze geeilt.

Am 26. Dezember hatte ein Seebeben vor der indonesischen Insel Sumatra verheerende Flutwellen ausgelöst, die Küstenstreifen in mehreren Anrainerstaaten verwüsteten. Es wird befürchtet, dass dabei bis zu 300.000 Menschen ums Leben kamen. (APA/Reuters)

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