Isinbajewa schraubt sich wieder zu Weltrekord

27. Februar 2005, 12:17
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Stabhochsprung: Olympiasiegerin verbesserte ihre eigene, sechs Tage alte Bestmarke - Pumper in Birmingham über 3.000 Meter Dritte

Birmingham - Die russische Olympiasiegerin Jelena Isinbajewa hat mit einem Weltrekord im Stabhochsprung für den Höhepunkt des Leichtathletik-Hallenmeetings in Birmingham gesorgt. Die 22-Jährige verbesserte ihre erst vor sechs Tagen in Donezk aufgestellte Bestmarke um einen Zentimeter auf 4,88 m. Isinbajewa, die die Höhe im zweiten Versuch übersprang, kassierte für den Rekord 30.000 US-Dollar.

Hallen-Weltrekorde möglich

In Donezk hatte es Irritationen gegeben. Da eine neue IAAF-Regel nicht eindeutig ausgelegt wurde, war lediglich von einer Hallen-Weltbestleistung gesprochen worden. In der Zwischenzeit hat ein IAAF-Sprecher jedoch klar gestellt, dass der internationale Leichtathletik-Verband nach wie vor Hallen-Weltrekorde im Stabhochsprung führt. In der ausverkauften National Indoor Arena von Birmingham hatte zuvor 200-m-Olympiasiegerin Veronica Campbell (JAM) mit 22,38 Sekunden eine Jahresweltbestzeit aufgestellt.

Pumper mit EM-Test zufrieden Die Wienerin Susanne Pumper beendete ihren letzten internationalen Test vor der Leichtathletik-Hallen-EM in Madrid auf Rang drei. Die 34-Jährige kam beim traditionell stark besetzten Meeting über 3.000 m auf 8:52,65 Minuten, zeitgleich mit der viertplatzierten Polin Wioletta Janowska. Das Spitzen-Duo war ungefährdet, es gewann die Äthiopierin Meseret Defar in 8:33,05 vor der Britin Joanne Pavey in 8:41,43. Am Samstag tritt Pumper bei den ÖLV-Meisterschaften in Linz über 1.500 m an.

Die LCC-Wien-Läuferin war mit ihrem Auftritt in der englischen Stadt zufrieden, auch wenn es ordentlich zur Sache ging. "Es wurde viel gerempelt, es war ein hartes Rennen mit vielen Tempowechseln, vor allem auf dem zweiten Kilometer. Aber es war das beste Training. Ich habe wahnsinnig gefightet", erzählte Pumper. Besonders mit dem letzten Kilometer war sie zufrieden, den legte sie in 2:48 Minuten zurück. Dadurch schüttelte sie auch Janowska ab, diese kam erst auf den letzten Metern wieder heran. (APA/dpa)

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