"Unmöglich" statt "urnicht"

29. März 2006, 14:56
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Buchtipp: Helfer und Begleiter für Junge und ihre Eltern auf dem Weg zum ersten Job

Fehler, die andere beim Suchen des ersten Jobs, bei Bewerbungsgesprächen und während der ersten Tage im neuen Job gemacht haben, kann man sich sparen. Den paralysierten Blick auf den Arbeitsmarkt nach Schule und Studium auch, meint Business Coach, Personalistin und Mutter Elfriede Gerdenits und will mit ihrem "persönlichen Bewerbungscoach" Neulinge im Berufsleben an der Hand nehmen.

Sie spricht ihre Coachees mit "du" an - so ergibt sich durch die Seiten ein Nähegefühl - und führt sie nach den Prinzipien der drei Werbe-Ps (Product-Placement, Promotion, Price) vom Herausfinden der Neigungen und dem Definieren der Ziele bis in die ersten Tage des neuen Berufes.

Vom richtigen Verständnis der Stellenausschreibung bis zu Tipps für die Außenwirkung bei Bewerbungen spannt sie ihren Bogen, füllt ihn mit Checklisten, bereitet auf mögliche unangenehme Fragen von Personalverantwortlichen vor und inkludiert auch eine kleine Benimmschule. Statt "ursuper" sollte demnach "überwältigend" Teil des aktiven Sprachschatzes im Job werden, statt "urnicht" etwa "unmöglich".

Das Buch eignet sich vorwiegend für ganz Junge ab 14, Schul- und Lehrabgänger und für alle, die sich vom universitären Weg umorientieren, sowie für Eltern, die gerne einen ersten Leitfaden für eine dia- logische Auseinandersetzung in - vielleicht schwierigen Pubertätsphasen - wollen. Die Arbeitsblätter im Buch können Jobdiskussionen gut versachlichen. (kbau/Der Standard, Printausgabe 19./20.02.2005)

Elfriede V. Gerdenits:
Survival
Kit für junge Jobfinder
Redline Wirtschaft
220 Seiten
Euro 12,90
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    foto: buchcover
  • Coach in Buchform für Berufseinsteiger - und deren Helfer: Elfriede Gerdenits
    foto: der standard

    Coach in Buchform für Berufseinsteiger - und deren Helfer: Elfriede Gerdenits

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