Auch Maserati-Chef Leach vor Rücktritt

18. Februar 2005, 17:36
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Laut Kreisen bahnt sich nach dem Abgang von Autosparten-Chef Herbert Demel bei Fiat neuerlich ein Managerwechsel an

Rom - Nach dem Abgang des Fiat-Autospartenchefs Herbert Demel steht offenbar auch bei der konzerneigenen Sportwagen-Marke Maserati ein Führungswechsel an. Aus Branchenkreisen verlautete am Freitag, Maserati-Chef Martin Leach werde den Chefposten räumen und auch keine andere Managementfunktion innerhalb des Fiat-Konzerns übernehmen. Fiat und Maserati lehnten einen Kommentar ab.

Die "Financial Times Deutschland" hatte in ihrer Freitagausgabe berichtet, Leach werde das Unternehmen wahrscheinlich verlassen, da er offensichtlich nicht mit der geplanten Anbindung Maseratis an die Fiat-Tochter Alfa Romeo einverstanden sei. Bisher gehört Maserati zu Ferrari und damit direkt zum Fiat-Konzern und nicht zur Fiat-Autosparte.

"Tief greifende Differenzen"

Gerüchte über tief greifende Differenzen zwischen Fiat-Geschäftsführer Sergio Marchionne und Leach kursierten zuletzt auch wegen des 2005er-Budgets. Marchionne habe auf noch größere Einsparungen der Autosparte gedrängt, womit Leach nicht einverstanden sei. (APA/Reuters)

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