Eltern aufgepasst: "w4r3z" und "h4x" sind böse

13. März 2005, 16:07
51 Postings

Microsoft gibt eine Einführung in die Welt des Online-Slang

Eltern und ihre Kinder scheinen sich oftmals nicht zu verstehen, das ist nichts Neues. Auch wenn das Problem nicht immer an der Sprache liegt, so haben sich doch vor allem im Online-Zeitalter eigene Slangs gebildet.

Zahlen und Symbole

Vor allem in IRC Chats ist der so genannte "leetspeek" populär. Leet, in der englischen Sprache ein umgangssprachlicher Ausdruck für "elite" ist ein typischer Online-Slang, bei dem häufig Buchstaben durch Zahlen oder andere Symbole am Keyboard ersetzt werden.

Microsoft klärt auf

Microsoft klärt nun in der "Fibel des Online-Slangs" über diese Online-Sprache auf, damit vor allem Eltern verstehen, was ihre Sprösslinge im Cyberspace treiben.

Dabei betont der Softwarekonzern, dass im Online-Slang nicht nur selten grammatikalische Regeln beachtet werden, auch werden Fehler kaum ausgebessert. Zahlen werden oft als Buchstaben verwendet, ähnlich klingende Buchstaben können einander ersetzen, so etwa "z" und "s" in der englischen Sprache.

Achtung

Bei welchen Wörtern sollten Eltern aber hellhörig werden, wie entdeckt man, ob Kinder in illegale Aktivitäten verwickelt sind?
Microsoft zufolge sollten Eltern bei "warez" oder "w4r3z" die Ohren spitzen, da es sich dabei um illegal kopierte Software handelt. Aber auch bei "h4x" (Hacks), "sploitz" (Exploits – Sicherheitslücken) sei Vorsicht angesagt.

Nicht zu sorgen brauchen sich Eltern bei "kewl" (cool), wenn sie ihre Kinder als "n00b" bereits verstehen. (red)

  • Artikelbild
    montage: derstandard.at
Share if you care.