Verkehrsminister Hubert Gorbach will Thema diskutieren

17. Februar 2005, 14:57
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ARBÖ und Fahrzeughandel fordern Rückkehr zu einjährigen Prüfungsintervallen

Wien - Verkehrsminister Hubert Gorbach (F) nimmt die Untersuchung des ÖAMTC zu Mängeln bei Neuwägen seit Einführung der Neuregelung bei der Pickerl-Überprüfung "sehr ernst", wie er in einer Aussendung am Donnerstag betonte. Der Minister will das Thema "umfassend und seriös diskutieren". ARBÖ und der heimische Fahrzeughandel forderte eine Rückkehr zu einjährigen Überprüfungsintervallen.

Die technische Sicherheit von Autos sei "ein wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit im Allgemeinen", betonte Gorbach. Für eine Änderung der geltenden Regelung müsse es allerdings gute Gründe, etwa aus dem Sicherheits- oder Umweltbereich geben, hielt er fest.

Der ARBÖ betonte unter anderem auch den Umweltaspekt der jährlichen Pickerlkontrolle, bei der auch Abgase gemessen würden. Generalsekretär Rudolf Hellar erklärte: "Von einem Kyoto-Ziel zu reden macht nur Sinn, wenn es jährliche Abgaskontrollen gibt."

Auch der Handel forderte eine Rückkehr zur alten Regelung: Ein jährlicher Check des fahrbaren Untersatzes helfe, Sicherheitsmängel abzustellen, sagte Josef Schirak, Obmann des Bundesgremiums Fahrzeughandel in der Wirtschaftskammer: "Die Fahrzeugbranche fordert daher von der Politik dringend diesbezügliche Maßnahmen."(APA)

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