ÖH kritisiert Uni Innsbruck wegen Einschränkung des Studienangebots

21. Dezember 2005, 12:42
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In neuen Bakkalaureaten würde "nix mehr übrig bleiben"

Kritik an der geplanten Einschränkung des Studienangebots an der Universität Innsbruck übt die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH). Laut dem von der Uni vorgesehenen neuen Entwicklungsplan sollen Fächer und Disziplinen in breitere Bakkalaureate mit anschließenden vertiefenden Magisterstudien zusammengefasst werden. Als Resultat wird daher nicht jedes Fach als Vollstudium betrieben werden können.

In den neuen Bakkalaureaten würde dann aber "nix mehr übrig bleiben", befürchtet die stellvertretende ÖH-Chefin Patrice Fuchs (Verband Sozialistischer StudentInnen) gegenüber der APA. "Je breiter das ist, desto geringer ist auch die Qualifikation für den Arbeitsmarkt."

"In zehn, 20 Jahren haben die Studenten dann keine Ahnung, welche Studien es bisher gegeben hat", meinte ÖH-Vorsitzende Barbara Wittinger (Grüne und Alternative StudentInnen). Damit gehe ungemein viel Wissen verloren. Für die Studenten wiederum bedeute das weniger Auswahl, so Fuchs. (APA)

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