16.2.: Rücktritt im Seebühnen-Aufsichtsrat

17. Februar 2005, 17:33
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VP-Mitglied Fräss-Ehrfeld glaubt nicht an lückenlose Aufklärung

Klagenfurt - Die Turbulenzen rund die Klagenfurter Seebühne gehen weiter. Am Mittwoch hat Claudia Fräss-Ehrfeld, bis dato VP-Aufsichtsratsmitglied der Wörthersee-Festspielgesellschaft, ihr Mandat zurückgelegt. Die Bereitschaft, das Finanzdebakel lückenlos aufzuklären, sei aufseiten der Koalitionsparteien FPÖ und SPÖ nicht gegeben.

Es ist auch nach wie vor ungeklärt, wer die ausständige Endbilanz vorlegen soll. Diese entscheidet nämlich, ob die Gesellschaft Konkurs anmelden muss oder nicht. Der Prüfer müsse erst mit der Koalitionsspitze festgelegt werden, teilte der scheidende Finanzreferent Karl Pfeifenberger mit. Das ist handelsrechtlich jedoch unmöglich. Die Seebühnen-Buchhaltung wird derzeit von der Staatsanwaltschaft geprüft. (stei / DER STANDARD, Print-Ausgabe, 17.2.2005)

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