Geldwäsche-Bekämpfung: Grasser zufrieden

17. Februar 2005, 14:41
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Meldungen verdächtiger Transaktionen an die Geldwäsche-Meldestelle haben stark zugenommen

Linz - Das Finanzministerium hat in einer Presseaussendung am Mittwoch die Bekämpfung der Geldwäsche in Österreich als "erfolgreich" bezeichnet.

Der Vorwurf der Wirtschaftsprüfungs- und Unternehmensberatungsgesellschaft KPMG mit Sitz in Linz, wonach die Banken den Kampf "nicht ernst genug" nehmen würden, könne aus Sicht des Ministeriums nicht bestätigt werden. Die KPMG hatte gestern, Dienstag, eine Studie veröffentlicht und von einem "Nachholbedarf" gesprochen.

Zunahme der Meldungen verdächtigern Transaktionen

Das Engagement und Problembewusstsein der österreichischen Institute habe auch die starke Zunahme der Meldungen verdächtiger Transaktionen an die Geldwäschemeldestelle im vergangenen Jahr bewiesen, betonte das Finanzministerium. Zudem sei von Seiten des Gesetzgebers ein schlagkräftiges System ausgebaut worden. Derzeit werde in der EU an einer dritten Geldwäsche-Richtlinie gearbeitet, Österreich habe - im Gegensatz zu manch anderen Mitgliedstaaten - die zweite Richtlinie aus dem Jahr 2001 vollständig umgesetzt, so das Ministerium. (APA)

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