IIDS Scheer leitet Konsolidierungsphase in Osteuropa ein

23. Februar 2005, 10:50
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Angebot für Besucher der ITnT: ARIS-Einstiegspaket 90 Tage kostenlos

Nachdem IDS Scheer in den vergangenen Jahren in Osteuropa mehrere Unternehmen übernommen hat, steht 2005 ganz im Zeichen der Konsolidierung, erklärte der für Osteuropa (CEE) zuständige Geschäftsführer Alfred Raderer heute, Mittwoch, auf der ITnT. IDS Scheer übernahm zu Jahresbeginn 75 Prozent des russischen Beratungshauses Business Logic. Die 90 Mitarbeiter sollen in Russland in diesem Jahr einen Umsatz von drei Mio. Euro erreichen. "Jetzt geht es darum, dass wir unsere Stärken auf allen Märkten voll ausspielen, und das braucht seine Zeit", erklärte Raderer, der als Area President CEE für die größte Länderorgansiation von IDS Scheer verantwortlich ist. Die operative Verantwortung für Österreich hat mit 15. Februar Georg Komornyik übernommen.

Komornyik, seit 1991 in der IT-Branche tätig, bringt langjährige Erfahrungen in den Bereichen IT, Organisation und Outsourcing mit. 2002 wechselte er von der Frantschach-Gruppe, wo er als CIO für die Konzern-IT verantwortlich war, zu T-Systems und leitete dort zuletzt als Mitglied der Geschäftsleitung den Bereich IT-Outsourcing. Komornyik will die IDS Scheer mit ihrer Kernkompetenz Business Process Excellence (BPE) in Österreich noch stärker positionieren und hat deshalb für die Messebesucher der ITnT ein Einstiegspaket geschnürt: "Wir bieten den Kunden an, für eine Pauschale einen bestimmten Kernprozess zu messen. Dabei werden Daten von SAP, die ungenutzt in den Unternehmen schlummern, ausgelesen und visualisiert. Dieses Angebot kann 90 Tage kostenlos genutzt werden."

Das Werkzeug für die exakte Messung der Geschäftsprozess-Performance ist der von IDS Scheer entwickelte ARIS Process Performance Manager (PPM). Damit lassen sich die Vertriebsperformance oder die Prozesse in der Beschaffung automatisiert aus SAP-Systemen überwachen und in einer Prozessdarstellung auswerten. Die so gewonnenen Erkenntnisse können dann unmittelbar zur Optimierung der Geschäftsprozesse verwendet werden. "Unsere vorkonfigurierten Adaptoren für SAP-Systeme erleichtern den Einstieg und zeigen Verbesserungspotenziale bereits nach wenigen Wochen auf", erläutert Komornyik das Grundprinzip von ARIS.

"Wenn ein Automobilhersteller mit ARIS PPM nur zwei Autos pro Tag mehr produzieren kann, dann lässt sich leicht ausrechnen, wie schnell sich diese Investition rechnet", bringt Raderer ein konkretes Beispiel, wobei er aber den Namen des konkreten Referenzkunden nicht nennen darf. Neben dem Bereich Automotive fokussiert sich IDS Scheer auf mittelständische Unternehmen in den Branchen Pharma und Chemie. Den größten Auftrag des Vorjahres hat IDS Scheer jedoch bei einer polnischen Bank abgewickelt. Die ARIS Design Platform wurde explizit an den Kundenbedürfnissen ausgerichtet. Dazu gehört die konsequente Weiterführung der Webstrategie von ARIS. So setzt der neue ARIS Business Architect mit Funktionalitäten für professionelle Nutzer ganz auf Java. "Die Funktionalitäten der neuen ARIS-Produkte reduzieren die Total Costs of Ownership und damit die IT-Kosten nachhaltig", erklärt Raderer und verweist auch auf die CeBIT, wo die neuen Features vorgestellt werden. (pte)

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