IBM: Mobile Geräte werden 2005 vermehrt Ziel von Angriffen

23. Februar 2005, 11:02
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Auch Angriffe auf VoIP-Lösungen befürchtet - Identitätsdiebstahl weiter am Wachsen

Laut IBMs gerade erst veröffentlichten "2004 Global Business Security Index Report" werden sich Viren und Würmer dieses Jahr vermehrt über PDAs, Handys und Funknetzwerke verbreiten. Waren es zu Beginn des vergangenen Jahres noch E-Mail basierte Würmer wie Bagle oder Netsky, die in Firmennetzwerken Schaden angerichtet haben, zielte bereits gegen Ende des Jahres eine steigende Anzahl von Schadprogrammen auf PDAs (Personal Digital Assistants) und andere mobile Geräte.

Kommende Sicherheitsthemen

In dem Report gibt IBM auch einen Ausblick auf die kommenden Sicherheitsthemen. So sollen Bluetooth und andere drahtlose Technologien in Zukunft vermehrt für Angriffe verwendet werden. Auch Instant Messaging Netzwerke wie etwa IRC (Internet Relay Chat) sollen mehr als bisher für die Verbreitung und Kontrolle von Schadprogrammen genutzt werden.

Probleme bei VoIP

Große Probleme sieht IBM auch auf Voice over IP (VoIP) Lösungen zukommen. Die Autoren des Reports erwarten für 2005 eine Reihe von Denial-of-Service (DoS)-Attacken auf VoIP-Netze, welche diese unbenutzbar machen sollen. Auch das Abhören von VoIP-Gesprächen soll dieses Jahr vermehrt auftreten. Dies geht Hand in Hand mit IBMs Warnung vor dem zunehmenden Identitätsdiebstahl. Über gefälschte Webseiten und Phishing-Angriffe sammeln die Angreifer Online-Banking Zugangsdaten oder andere persönliche Daten, die dann weiterverkauft und missbraucht werden.(APA)

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