Skeptische Bankenstimmen zur Übernahme

23. Februar 2005, 13:03
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Finanzierung wahr­scheinlich nur mit Bankenkonsortium möglich - In Gläubiger­kreisen wird der Abschluss mit Strabag positiv bewertet

Augsburg - Die Übernahme wesentlicher Teile der insolventen Walter Bau-AG durch den österreichischen Strabag-Verbund ist nach Einschätzung in Finanzkreisen noch längst nicht in trockenen Tüchern. "Da ist immer die Frage: Welche Finanzierung bringt der Erwerber mit", hieß es am Mittwoch in Gläubigerkreisen. Strabag werde die Transaktion wohl nicht stemmen können, ohne dass erneut ein Bankenkonsortium eingeschaltet werde.

Grundsätzlich wird der Abschluss mit Strabag in Gläubigerkreisen positiv bewertet. "Wenn das Geschäft so hält, dann ist es sicherlich ein großer Erfolg." Allerdings gebe es in Gläubigerkreisen eine gewisse Unzufriedenheit über die Informationspolitik des vorläufigen Insolvenzverwalters Werner Schneider. Dieser habe noch nicht viele Details präsentiert. (APA/dpa)

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    Finanzierung wahrscheinlich nur mit Bankenkonsortium möglich

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