Kurzparkzonen in Wien bis 21 Uhr aufgehoben

16. Februar 2005, 22:55
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Öffis von Stadlau nach Heiligenstadt benötigten statt 50 Minuten die doppelte Zeit

Wien - Bis zu 30 Zentimeter Neuschnee sorgten am Mittwoch im Wiener Frühverkehr für erhebliche Probleme und umfangreiche Staus in allen Stadteinfahrten und wichtigen Querverbindungen. Laut ÖAMTC waren vor allem die Südosttangente, die Ost Autobahn (A4), die Donauufer Autobahn (A22), die Nordbrücke sowie die Westeinfahrt betroffen.

Im Bereich des AKH kam es zu erheblichen Verzögerungen

Auf dem Äußeren Währinger Gürtel im Bereich des AKH kam es zu erheblichen Verzögerungen, da die Lenker von zwei Schwerfahrzeugen Ketten anlegten. Sonst wäre an ein Weiterkommen nicht mehr zu denken gewesen.

Sperren

Auf der Linken Wienzeile führte ein Schaden an einem Stromkabel zu Beeinträchtigungen und Staus. Die Maxingstraße musste sogar gesperrt werden, mehrere Fahrzeuge waren hängen geblieben. In den Außenbezirken waren einzelne Nebenverbindungen teils hüfthoch verweht. Erste Wechten sorgten auch auf der Brünner Straße (B7) bei Eibesbrunn zu Behinderungen und längeren Verzögerungen. Nicht viel besser war die Situation laut Touringclub auf der B8 zwischen Deutsch Wagram und der Stadtgrenze.

Tief winterliche Fahrverhältnisse

Auf der Westautobahn herrschten - so der ARBÖ - zwischen Wien und St. Pölten so tief winterliche Fahrbahnverhältnisse, dass Schwerfahrzeuge Richtung Wien großräumig ausweichen mussten. Auch auf der Wiener Außenringautobahn sorgten die Schneemengen speziell bei Lkw-Fahrern für Probleme - immer wieder blieben die Laster hängen.

Wer auch das Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel brachte nicht viel: So benötigte man von Stadlau nach Heiligenstadt statt 50 Minuten die doppelte Zeit. Auf allen Verbindungen kam es zu Verspätungen, meldeten die Wiener Linien. Der Autobuslinie 35A verkehrte nur bis zur Agnesgasse, der 48A bis Jochimsthalerplatz, keinen Fahrbetrieb gab es bis zur Baumgartnerhöhe. Probleme hatten u.a. auch die Passagiere der Linien 58 und 60A.

Laut Magistratsabteilung 48 waren Mittwoch früh in Wien etwa 1.160 Mann im Schneeräumeinsatz. Bereits am Vorabend war gegen 20.40 Uhr der gesamte private Fuhrpark alarmiert worden. Aktuell waren etwas über 360 Fahrzeuge im Einsatz. (APA)

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