"Trash-People" als Protagonist von Umwelt-Aktivismus

21. Februar 2005, 21:40
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Gestohlene Skulptur des Aktionskünstlers HA Schult hing über der Castorstrecke

Leitstade - Eine gestohlene Müll-Figur des Aktionskünstlers HA Schult hat am Dienstagmorgen für Aufruhr im Wendland gesorgt. Unbekannte hatten eine Skulptur der berühmten "Trash-People" über der Castorstrecke von Lüneburg nach Dannenberg bei Leitstade (Niedersachsen) in vier Metern Höhe an einen Baum gehängt. Der Bahnverkehr sei nicht gefährdet gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Die Figur war im September 2004 bei der Kunstaktion im Gorlebener Salzstock auf der Straße in Gedelitz entwendet worden.

Über diese Bahnstrecke werden immer wieder radioaktive Abfälle, die von der Wiederaufarbeitungsanlage von La Hague in Frankreich nach Deutschland zurück gebracht werden müssen, transportiert. Speziell Transporte nach Gorleben führten in den vergangenen Jahren zu Demonstrationen, Sitzblockaden und Kundgebungen. (APA/dpa)

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