Dollars säckeweise verschleudert

21. Februar 2005, 09:21
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Ex-Mitarbeiter vor U-Ausschuss des US-Senats: Zivilverwaltung hat keine Belege über knapp neun Milliarden Dollar

Washington/Bagdad - Die frühere US-Zivilverwaltung im Irak hat Millionen von Dollar verschwendet und fast neun Milliarden Dollar (6,92 Milliarden Euro) ohne Nachweis an den damaligen irakischen Regierungsrat weitergegeben. Das gab ein früherer Mitarbeiter der Behörde vor einem Untersuchungsausschuss des US-Senats an.

Die Zivilverwaltung, die unter Leitung von Paul Bremer von Juni 2003 bis Juni 2004 die Geschäfte im Irak nach dem Sturz von Saddam Hussein führte, habe in "Wildwest-Manier säckeweise Geld" verschleudert, gab Franklin Willis an. (DER STANDARD, Printausgabe, 16.2.2005)

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