18 tote Österreicher bestätigt

18. Februar 2005, 17:02
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Schüssel: 92 nach wie vor vermisst - 100 Helfer im Einsatzgebiet

Die Regierung hat über die derzeitigen Hilfsmaßnahmen in Südostasien einen Zwischenbericht abgegeben: Derzeit seien 100 österreichische Helfer im Gebiet noch im Einsatz, die öffentliche Hand habe gemeinsam mit den Sozialpartnern 50 Millionen Euro für die kommenden Jahre zur Verfügung gestellt, schilderte Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (V) nach dem Ministerrat am Dienstag. Unter den insgesamt rund 300.000 Opfern würden sich 18 identifizierte tote Österreicher befinden, 92 seien nach wie vor vermisst.´

"Intensive Wiedererrichtung der Infrastruktur"

Es gehe nun auch um die "intensive Wiedererrichtung der Infrastruktur", betonte Vizekanzler Hubert Gorbach (F). So seien fünf Millionen Euro für die Wiedererstellung der Eisenbahnlinie im Süden von Sri Lanka vorgesehen, so Gorbach. Ein ÖBB-Expertenteam war von 23. bis 31. Jänner im Land und nun liege der Regierung der Expertenbericht vor.

Das Sozialministerium plane Projekte für Frauen und behinderte Kinder, für die 750.000 Euro vorgesehen seien. Gorbach stellte die Unterstützung eines Projektes von der Organisation "Frauen ohne Grenzen" in Aussicht. Nach den ersten Hilfswellen müsse man "am Ball bleiben" und damit mittel- und langfristige Hilfe für die betroffenen Ländern gewähren, betonte der Vizekanzler. (APA)

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