Verfahren zur Früherkennung von Brustkrebs

15. Februar 2005, 14:16
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Tastuntersuchung - Mammographie - Ultraschall

Eschborn - Mammographie und Sonographie sind die wichtigsten bildgebenden Verfahren zur Brustkrebs-Früherkennung. Mit der Röntgendarstellung des Brustgewebes lassen sich schon Veränderungen von wenigen Millimetern Durchmesser entdecken, die mit den Händen nicht ertastet werden können.

Bei Frauen unter 50 Jahren ist die Mammographie allerdings allein nicht ausreichend, da deren Brustgewebe sehr viel dichter ist. Deswegen werden in der Regel bei jüngeren Frauen Zusatzuntersuchungen wie etwa der Ultraschall durchgeführt.

Um einen eventuellen Brustkrebs möglichst frühzeitig zu erkennen, wird Frauen ab dem 30. Lebensjahr empfohlen, die von den Krankenkassen anerkannte jährliche Früherkennungs-Untersuchung bei GynäkologInnen in Anspruch zu nehmen.

Außerdem hat jede Frau im Alter zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf eine Röntgenuntersuchung der Brust. Darüber hinaus ist es ratsam, dass Frauen einmal pro Monat eine Selbstkontrolle von Brust und Achselhöhlen vornehmen. (red)

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