Obersteiermark: Wienerin starb nach nächtlichem Rodelunfall

16. Februar 2005, 22:09
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22-Jährige prallte mit Stielbob gegen Baum - Im Krankenhaus Verletzungen erlegen

Ihren lebensgefährlichen Verletzungen, die sie bei einem nächtlichen Rodelspaß in der Obersteiermark erlitten hatte, ist eine junge Wienerin Dienstag früh erlegen. Die 22-Jährige war in der Dunkelheit mit einem so genannten Stielbob - eine dünne Plastikscheibe mit Haltegriff - gegen einen Baum gekracht und danach in einen Graben gestürzt.

Kontrolle über Rodel verloren

Der Unfall war im Gemeindegebiet von Donnersbach im Bezirk Liezen passiert. Kathrin S. (22) aus Wien und ihre drei Freunde, die in einem Bauernhof übernachtet hatten, waren um 1.00 Uhr Früh auf die Idee gekommen, auf einer steilen Wiese unter dem Haus Rodeln zu gehen. In der Dunkelheit verlor die 22-Jährige nach etwa 400 Meter Abfahrt die Kontrolle über ihr Gerät und prallte gegen einen Obstbaum. Danach schlitterte sie weiter und kam in einem seichten Bachbett zu liegen. Die Einsatzkräfte, die von den Freunden verständigt worden waren, fanden die junge Wienerin bewusstlos auf.

Nachdem die 22-Jährige vom Roten Kreuz zwei Stunden lang wiederbelebt worden war, wurde sie künstlich beatmet und noch immer ohne Bewusstsein ins LKH Rottenmann gebracht. Dort erlag sie ihren Verletzungen - sie hatten einen Schädelbruch, ein Gehirnödem sowie einen Brustwirbelbruch erlitten. (APA)

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