USA wollen Demokratisierungsprozess im Irak weiter unterstützen

15. Februar 2005, 21:06
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McClellan: Keine Sorgen über mehr Einfluss des Iran auf Irak

Washington - Die USA wollen den Demokratisierungsprozess im Irak weiter unterstützen. Es gebe noch eine "Menge Arbeit" für die Iraker auf dem Weg zur Demokratie, aber die USA wollten sie auf diesem Weg begleiten, sagte der Sprecher von US-Präsident George W. Bush, Scott McClellan, am Montag.

Gleichzeitig trat er Bedenken entgegen, wonach der Einfluss des Iran durch den Wahlsieg der Schiiten im Irak auf das Nachbarland größer geworden sei. Die künftige irakische Regierung werde "alles umfassend und repräsentativ" sein.

McClellan zitierte den aussichtsreichen Kandidaten für das Amt des irakischen Ministerpräsidenten, den amtierenden Finanzminister Adel Abdel Mehdi, demzufolge die neue Regierung weder schiitisch noch islamisch sein werde.

Die schiitische Vereinigte Irakische Allianz hatte bei den Parlamentswahlen die absolute Mehrheit erlangt. Im Rennen um den Posten des Regierungschefs wurde drei Politikern von Beobachtern in Bagdad die größten Chancen eingeräumt: neben Mehdi gehören der bisherige Vizepräsident Ibrahim Djaafari und der Atomwissenschaftler Hussein el Shahrastani zum Favoritenkreis. (APA/AFP)

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