Keine Auswirkungen auf Opel-Arbeitsplätze

23. Februar 2005, 13:05
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Ende des Joint-Ventures soll keine neue Restrukturierungswelle auslösen

Rüsselsheim/Zürich - Die Trennung von General Motors (GM) und Fiat soll keine Auswirkungen auf die Arbeitsplätze bei der GM- Tochter Opel haben. "Das Ende des Joint Ventures Powertrain löst keine neue Restrukturierungswelle aus", sagte ein GM-Sprecher am Montag in Zürich.

Kein weiterer Jobabbau

Über die bereits bekannt gegebenen Zahlen hinaus würden nach derzeitigen Planungen keine weiteren Arbeitsplätze gestrichen. Im Rahmen der Opel-Sanierung sollen bis 2006 rund 9.500 der 32.000 Stellen wegfallen, damit der Autobauer wieder in die schwarzen Zahlen kommt.

Die Powertrain GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen von GM und Fiat, beschäftigt an den deutschen Opel-Standorten rund 3.900 Mitarbeiter. Powertrain entwickelt und produziert Motoren und Getriebe. Im Opel-Stammwerk Rüsselsheim beschäftigt Powertrain nach Opel-Angaben 1750 Mitarbeiter, in Bochum 950 und in Kaiserslautern rund 1.200 Menschen.

Powertrain wird nach Angaben des GM-Sprechers aufgelöst. Dabei sollen GM und Fiat die Werke zurückerhalten, die sie im Jahr 2000 in das Joint Venture eingebracht hätten. "Die Mitarbeiter werden dann dort weiter beschäftigt." (APA/dpa)

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