Wanderurlaub in Österreich äußerst beliebt

16. Februar 2005, 09:04
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Sport- und Aktivurlaub an zweiter Stelle

Wien - "Den typischen Urlaubsgast aus Deutschland gibt es nicht mehr", sagte Arthur Oberacher von der Österreich Werbung (ÖW) am Montag bei der Präsentation des neuen Tourismus Monitor Austria (T -Mona). Vielmehr zeigen die Ergebnisse für die Sommersaison 2004 ein differenzierteres Bild der Gäste, die in Österreich urlauben. Wandern ist eines der Kernmotive für einen Sommerurlaub in Österreich.

Die stärkste Gästegruppe mit 16 Prozent der Gäste sind "Wanderfrischler". Diese Gruppe, im Schnitt 50 Jahre alt und auffallend oft Deutsche, sucht Naturattraktionen und besucht Volksmusik-Veranstaltungen. Sportlicher legen es die Wander-Urlauber (13 Prozent) an, für die neben Wandern auch Bergsteigen und Klettern im Mittelpunkt steht.

Sport- und Aktivurlaub

Rund 12 Prozent sind Sport- und Aktivurlauber, für die Wandern und Klettern ebenso wichtig wie andere Sportarten sind. Durchschnittlich 42 Jahre alt steht bei diesen Urlaubern auch gerne der Besuch von Szene-Lokalen auf dem Programm. Das Wellnessangebot wird von dieser Gruppe als neben den Wellness-Urlaubern (8 Prozent) gerne genutzt. Letztere Gruppe, zumeist Frauen und oft aus der Schweiz, nutzt den Sommerurlaub hauptsächlich für Wellness- und Schönheitsangebote vor Ort.

Stark vertreten sind mit 15 Prozent die Städte- und Kultururlauber. Sie besuchen Ausstellungen und Museen, legen Wert auf gutes Essen und machen Ausflüge. Städte- und Kultururlauber sind mit rund 51 Jahren die älteste Gästegruppe und kommen oft aus Großbritannien. Szenegäste (2 Prozent) sind im Schnitt 29 Jahre alte Großstädter vor allem aus Italien. Sie suchen Unterhaltung und besuchen Museen.

Sun&Beach

Immerhin 11 Prozent entfallen auf Sun & Beach-Urlauber. Sie sind im etwa 42 Jahre alt und kommen zur Hälfte aus Österreich. Obwohl sie gerne am Campingplatz wohnen, gehen sie oft zu Veranstaltungen mit klassischer Musik. Jeder zehnte Urlauber ist laut ÖW ein "Nichts- Tuer", der abgesehen von Kuraufenthalten zumeist keine anderen Aktivitäten sucht. Rund 4 Prozent sind auf Besuch bei Freunden oder Familie.(APA)

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