Minardi riskiert Startverbot

15. Februar 2005, 16:38
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Mit alten Motoren nach Australien

London - Der Formel-1-Rennstall Minardi riskiert ein Startverbot für den ersten Grand Prix der Saison in Australien am 6. März. Minardi-Besitzer Paul Stoddart will mit den Modellen des vergangenen Jahres starten, deren Motoren nur für ein Rennen konzipiert sind. Gemäß den neuen Regeln des Automobil-Weltverbandes FIA muss ein Formel-1-Motor ab dieser Saison aber zwei Rennen lang halten. Laut FIA-Präsident Max Mosley darf Minardi deshalb in Australien ohne die Einwilligung aller anderen Teams nicht starten.

Am Dienstag (16:00 Uhr) präsentiert Minardi in Velden sein neues Fahrerteam für die kommende Saison, dem mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch Patrick Friesacher angehören wird. Offen ist noch, ob als Testfahrer oder vielleicht doch als "Stammpilot".(APA/SIZ/Reuters)

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