Roboterhersteller IGM nimmt Abschied von der Börse

23. Februar 2005, 12:54
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Abfindung 4,02 Euro je Aktie - Umwandlungsplan für IGM soll in der Hauptversammlung am 16. März beschlossen werden

Wien - Nach der Übernahme der niederösterreichischen IGM will der neue Eigentümer Erhard Grossnigg den Wiener Neudorfer Roboterhersteller von der Börse nehmen. Als Abfindung werden den Minderheitsaktionären 4,02 Euro je Aktie geboten, wie aus einer Pflichtmitteilung im Amtsblatt der "Wiener Zeitung" hervorgeht. Die IGM-Stammaktien notierten zuletzt bei 4,50 Euro, die Vorzüge bei 2,84 Euro.

Verschmelzung mit Grossniggs IG Unternehmensbeteiligungen GmbH geplant

IGM selbst soll laut einem Umwandlungsplan, der in einer ordentlichen Hauptversammlung am 16. März beschlossen werden soll, auf den Hauptgesellschafter, die im Mehrheitseigentum von Grossnig stehende IG Unternehmensbeteiligungen GmbH (Wien), verschmolzen werden.

Wie berichtet hält der Sanierer Grossnigg seit 24. Jänner offiziell 90,99 Prozent an IGM. Das Unternehmen rutschte 2003 tief in die roten Zahlen, der Verlust hatte mehr als die Hälfte des Grundkapitals überschritten. Für 2004 wurde der Turnaround in Aussicht gestellt.(APA)

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