Oberösterreich: Suche nach vermisster Mutter und ihrem Kleinkind eingestellt

15. Februar 2005, 09:12
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Kaum noch Hoffnung, die beiden zu finden - Einsatz bereits zu gefährlich für die Einsatzkräfte

Linz - Die Suche nach einer 24-jährigen Frau und ihrer eineinhalb Jahre alten Tochter aus der Gemeinde Sipbachzell (Bez. Wels-Land) in Oberösterreich, die seit Donnerstagabend vermisst werden, ist Sonntagmittag ohne Erfolg eingestellt worden. Es gebe nur mehr wenig Hoffnung, die beiden zu finden. Das gab Erich Allmer von der Kriminalabteilung der Gendarmerie am Sonntagnachmittag bekannt.

Die Frau hatte am Donnerstag weder Babynahrung, Geld noch Handy von zu Hause mitgenommen. Eine Verzweiflungstat könne daher nicht ausgeschlossen werden, so die Sicherheitsdirektion für Oberösterreich. Fremdverschulden konnte nach den kriminalpolizeilichen Erhebungen nicht festgestellt werden.

Die 24-Jährige hatte am Donnerstagnachmittag mit ihrer Tochter das Haus verlassen. Als ihr Lebensgefährte nach Hause kam, dachte er zunächst, sie würden sich bei Bekannten aufhalten. Als die beiden gegen 18.00 Uhr immer noch nicht daheim war, begann der Mann, Freunde und Bekannte anzurufen, jedoch ohne Erfolg. Am Freitag erstattete er eine Abgängigkeitsanzeige bei der Gendarmerie.

Freitagabend entdeckte der Vater den Pkw der Frau in der Traun-Au beim Kraftwerk Marchtrenk. Im Kofferraum fand er den Kinderwagen. 24 Mann der Feuerwehr suchten bis Mitternacht nach den beiden Vermissten. Sonntag früh wurde die Suche mit einem Hubschrauber mit Wärmebildkamera und Tauchern der Feuerwehr fortgesetzt. (APA)

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