In Teich bei Leibnitz eingebrochen: Vierjähriger in künstlichem Tiefschlaf

15. Februar 2005, 13:32
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Das Kind ist außer Lebensgefahr - aber ob es bleibende Schäden erlitten hat, wird erst in einigen Tagen feststehen

Graz - Außer Lebensgefahr dürfte nach Angaben der Ärzte der viereinhalbjährige Michele sein, der am Samstag in der Südsteiermark in einen halb zugefrorenen Teich gestürzt war. Das Kind befand sich am Sonntag im Landeskrankenhaus Graz noch in künstlichem Tiefschlaf, ob der Bub bleibende Schäden erlitten hat, werden die Mediziner erst in einigen Tagen feststellen können. Micheles Zustand sei aber nach wie vor kritisch, betonte der Dienst habende Arzt am Sonntag.

Kind lief zum Teich

Der Bub war mit seiner Mutter Samstagnachmittag bei einer Freundin im südsteirischen St. Nikolai ob Draßling (Bez. Leibnitz) zu Besuch gewesen. Er hatte hinter dem Haus gespielt und dürfte dann zum etwa 50 Meter entfernten Teich gelaufen sein. Dort fiel er in das halb zugefrorene Gewässer. Die Mutter fand den Kleinen wenig später, ein Bekannter barg den leblosen Michele. Nach der Bergung und der Reanimation durch die alarmierten Feuerwehrleute und Sanitäter wurde das stark unterkühlte Kind vom Notarzt für den Transport stabilisiert und nach Graz in das Krankenhaus geflogen. (APA, moe, DER STANDARD Printausgabe 14.2.2005)

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