Dreizehn MP3-Flash-Player im Test

22. Februar 2005, 10:22
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Fazit: Kauf nicht von Zusatzfunktionen abhängig machen - Aufnahmen über integrierte Radios, Diktiergeräte und Hifi-Anlagen gelingen meist nicht

MP3-Player, die Musikdateien auf Speicherchips unterbringen, werden ständig kleiner und handlicher. Zudem konzentrieren sich immer weniger Modelle auf ihre Hauptdisziplin – das simple Abspielen von Musik – sondern locken potenzielle Käufer mit zahlreichen Sonderfunktionen.

Test

Die Zeitschrift PC-Welt hat in ihrer aktuellen Ausgabe dreizehn aktuelle Flash-MP3-Player getestet und dabei festgestellt, dass viele der Zusatzfunktionen einen schlechten Klang bieten und damit im Prinzip nicht zu gebrauchen sind. So ist beispielsweise bei den meisten MP3- Playern mit integriertem Radioteil der Empfang sehr schlecht oder völlig verrauscht. Ebenso sind eingebaute Diktiergeräte allenfalls für Besprechungsmitschnitte, aber nicht für Musikaufnahmen geeignet. Auch direkte Musikaufnahmen funktionieren meist nicht: Allen Testgeräten im Test konnte nur eine schlechte Klangqualität bescheinigt werden, wenn diese über eine Line-in-Buchse mit einer Stereoanlage verbunden waren.

MP3-Player vor dem Kauf mit Lieblingsmusik testen

Die PC-Welt empfiehlt allen Anwendern, den Kauf eines MP3-Players nicht allein von dessen Zusatzfunktionen abhängig zu machen. Oder diese zumindest vorab auszuprobieren, um Enttäuschungen zu vermeiden. Darüber hinaus sollte die Wahl auf ein Gerät fallen, das jede Musikrichtung transparent und originalgetreu wiedergibt. Tipp: Am besten mehrere Musikstücke, die man gut kennt, mit den zum Player dazugehörigen Kopfhörern testen.

Die beste Klangqualität bot der acht Millimeter flache Creative Muvo Slim (Bild) für rund 110 Euro. Über die Kopfhörer gibt das Gerät ein weites Frequenzspektrum wieder und bewältigt selbst tiefste Bässe unter 50 Hertz. Auch Ausstattung, Handhabung und Menüführung beurteilten die Computer-Experten durchweg mit gut.(red)

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