Medikamentenresistenter HI-Virus in New York entdeckt

12. Februar 2005, 16:27
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Gesundheitsbehörde hochgradig besorgt - HIV-Stamm sei "schwierig bis unmöglich zu behandeln"

New York - Die New Yorker Gesundheitsbehörden sind über die Entdeckung eines neuen HI-Virus-Stamms besorgt, der hochgradig resistent gegen Medikamente ist und zu einem ungewöhnlich schnellen Ausbruch von Aids führt. Bisher sei eine Erkrankung bekannt, sagte der stellvertretende Leiter des Zentrums für Krankheitskontrolle (CDC), Ron Valdiserri, am Freitag in New York. "Uns ist kein anderer Fall wie dieser in den USA oder anderswo bekannt", fügte er hinzu.

Bei dem Erkrankten handle es sich um einen Mann in den 40ern, der jahrelang ungeschützten Verkehr mit anderen Männern gehabt habe. Drei von vier etablierten Behandlungsmethoden mit Medikamenten hätten bei ihm keinen Erfolg gehabt, zurzeit werde die vierte ausprobiert. Der New Yorker Gesundheitsbeauftragte Thomas Frieden sagte, der HIV-Stamm sei "schwierig bis unmöglich zu behandeln".

Die Diagnose sei im vergangenen Dezember gestellt worden. Aids-Symptome habe er anscheinend innerhalb von zwei bis drei Monaten entwickelt. Valdisseri sagte, die Resistenz von HIV gegen Medikamente nehme allgemein zu. Der neue HIV-Stamm führe aber zu einer schnellen Entwicklung von Aids. HIV-Infektionen haben bisher in einem Zeitraum von bis zu zehn Jahren zu der tödlichen Immunschwäche geführt. Die Stadt New York und das CDC arbeiteten zusammen, um mögliche weitere Fälle der neuartigen Infektion zu finden. (APA/AP)

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