Große Rettungsaktion für 17 in Tiroler Schlucht gefangene Skifahrer

13. Februar 2005, 19:07
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Gruppe aus den Niederlanden und Belgien kam weder vor noch zurück - Zwei Hubschrauber im Einsatz - Jugendliche unverletzt

Innsbruck - Eine groß angelegte Rettungsaktion für 17 junge Skifahrer und Snowboarder aus den Niederlanden und Belgien hat sich am Freitagabend im Tiroler Zillertal abgespielt. Die Gruppe war nach Angaben der Gendarmerie in einer Schlucht stecken geblieben.

Die Schüler und Studenten im Alter von 14 bis 25 Jahren waren gegen 14.30 Uhr ohne Aufsichtsperson im Skigebiet der Zillertal Arena bei Gerlos (Bezirk Schwaz) unterwegs. Im Bereich der Talstation des Vorkogelschleppliftes verließen sie den gesicherten Skiraum, um im freien Gelände teilweise im Wald ins Tal zu fahren. Dabei gerieten sie in das unwegsame, steile und schroffe Gelände der Rieder Klamm. Nach kurzer Zeit kam die Gruppe weder vor noch zurück. Über Handy alarmierte sie um 17.20 Uhr die Helfer.

Die Bergrettung Gerlos, Alpingendarmen, zwei Hubschrauber sowie Bedienstete der Bergbahnen starteten daraufhin den Sucheinsatz. Die Hubschrauber-Besatzung entdeckte die Gruppe. Eine Bergung mit den Hubschraubern war auf Grund der Dunkelheit und des schlechten Wetters allerdings nicht möglich. Um 19.45 Uhr konnte die Rettungsmannschaft zu den Jugendlichen vordringen. Eine Stunde später waren alle durchnässt, aber unverletzt im Tal. (APA)

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