Schwerarbeit: Definition soll über Tätigkeiten erfolgen

15. Februar 2005, 12:28
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Haubner führte als Beispiele Schichtwechseldienst und Umgang mit gefährlichen Stoffen an - Pfleger und Polizisten werden profitieren

Bregenz - In der Frage der Definition der Schwerarbeit werden nicht Berufe, sondern Schwerarbeit umschreibende Tätigkeiten festgeschrieben werden. Das kündigte Sozialministerin Ursula Haubner in einem Interview in der Samstag-Ausgabe der "Vorarlberger Nachrichten" ("VN") an. Als Beispiele führte Haubner Schichtwechseldienst, Umgang mit gefährlichen Stoffen, Umgang mit schweren Lasten, aber auch Tätigkeiten im Pflegebereich an.

"Wir werden in wenigen Wochen etwas vorstellen können, wenn wir die Gespräche mit den Sozialpartnern abgeschlossen haben", sagte Haubner. Dass die Definition der Schwerarbeit über Tätigkeiten und nicht über Berufe erfolgen werde, stehe jedoch fest. Auf die Frage, ob auch Polizisten im Außendienst berücksichtigt werden, stellte die Sozialministerin fest: "Ganz klar, dass Exekutivbeamte, die Kriminalität vor Ort bekämpfen, dazu zählen werden." Bei Verwaltungsjuristen im Polizeidienst werde das aber natürlich nicht der Fall sein. (APA)

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    Wie definiert mensch Schwerarbeit? Nicht Berufe, sondern Tätigkeiten sollen laut Sozialministerin Haubner bestimmend sein.

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