Studie: E-Banking hat großes Potenzial

21. Februar 2005, 13:08
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Markt noch lange nicht ausgeschöpft

Online-Banking ist für Internet-Nutzer beinahe so selbstverständlich wie Online-Shopping. Fast zwei Drittel der deutschsprachigen Nutzer haben im vergangenen halben Jahr aktiv Internet-Banking für private Zwecke genutzt, so das Ergebnis der Studie "Banking & Brooking im Internet" von der Hamburger Marktforschungsfirma Fittkau & Maaß.

Markt noch lange nicht ausgeschöpft

Das Marktpotenzial des Online-Banking-Marktes sei noch lange nicht ausgeschöpft. 7,5 Prozent der befragten User, die bisher noch kein Online-Banking genutzt haben, wollen dies in naher Zukunft tun. Vor allem jüngere Nutzergruppen zeigen eine hohe Bereitschaft. So haben 16 Prozent der unter 19-Jährigen angegeben, im kommenden halben Jahr Online-Banking nutzen zu wollen. Berücksichtige man aber die Größe der einzelnen Altersklassen der deutschsprachigen Internet-Gesamtnutzer, so sei zu erkennen, dass das Neukundenpotenzial des Online-Bankings bei den 20- bis 39-Jährigen am größten ist, heißt es in der Studie.

Hohe Anforderungen

Die Gruppe der Online-Banking-Interessierten unterscheidet sich von den bereits aktiven Nutzern. Während von den aktiven Nutzern weniger als ein Drittel weiblich sind, finden sich unter den Usern, die Online-Banking bald nutzen wollen, immerhin 47 Prozent Frauen. Laut Studie müssen Online-Banking-Anbieter hohe Anforderungen in den Bereichen Content und Usability ihrer Websites erfüllen, um die vorhandenen Potenziale auszuschöpfen. Auch werde deutlich, dass eine reine Betreuung via Internet den Anforderungen zukünftiger Online-Banking-Nutzer nicht gerecht werde. Diese Zielgruppe lege gesteigerten Wert auf einen persönlichen Ansprechpartner. Zudem werde die Möglichkeit, persönliche Beratung in Anspruch nehmen zu können, wesentlich höher eingestuft. Für die Studie wurden mehr als 111.000 WWW-User interviewt. (pte)

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