McDonald's zahlt Millionen für Verzögerung bei Fettreduzierung

13. Februar 2005, 23:16
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Zahlung über 8,5 Millionen Dollar geht zum Großteil an Herz-Gesellschaft - Start von Infokampagne zu Trans-Fetten

San Rafael/USA - Eine Verzögerung bei der Einführung eines gesünderen Brat- und Frittierfetts kommt McDonald's in den USA teuer zu stehen: Der Fast-Food-Gigant einigte sich mit einer Verbrauchergruppe auf die Zahlung von 8,5 Millionen Dollar (6,6 Millionen Euro), die größtenteils der Amerikanischen Herz-Gesellschaft zugute kommen sollen.

Die Gruppe BanTransFats.com hatte McDonald's in Kalifornien verklagt, weil eine im September 2002 angekündigte Reduzierung so genannter Trans-Fette nicht in den versprochenen fünf Monaten erfolgte und die Kunden über die Verzögerung nicht angemessen informiert worden seien. Trans-Fettsäuren erhöhen wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge das Risiko einer Herzerkrankung.

McDonald's zahlt der am Mittwoch getroffenen Einigung zufolge sieben Millionen Dollar an die American Heart Association und startet für 1,5 Millionen Dollar eine Werbekampagne, in der über die Trans-Fette informiert wird.

McDonald's hat nach eigenen Angaben den Anteil von Trans-Fetten in Chicken McNuggets, Crispy Chicken und McChicken Sandwiches reduziert. Bei anderen gebratenen Lebensmitteln sei man noch dabei, dies zu tun, hieß es. (APA/AP)

  • Die Gruppe BanTransFats.com hatte McDonald's in Kalifornien
verklagt, weil eine im September 2002 angekündigte Reduzierung so
genannter Trans-Fette nicht in den versprochenen fünf Monaten
erfolgte.
    foto: epa/rain

    Die Gruppe BanTransFats.com hatte McDonald's in Kalifornien verklagt, weil eine im September 2002 angekündigte Reduzierung so genannter Trans-Fette nicht in den versprochenen fünf Monaten erfolgte.

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