Internet-Versteigerung eines Friseursalons geplatzt

18. Februar 2005, 10:33
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Bieter hat kein Geld überwiesen

Eine Woche nach der Internet-Versteigerung eines Wiesbadener Friseursalons samt Mitarbeitern über ebay ist das Geschäft geplatzt. Der Bieter mit dem Decknamen "Onkel" sei per Fax von seinem Angebot zurückgetreten, sagte Besitzer Peter Christ am Freitag dem Radiosender HIT Radio FFH.

Aufsehen

Christ hatte mit der Versteigerung für Aufsehen gesorgt, weil er nicht nur Geräte, Mietvertrag und Parkplätze, sondern auch fünf Angestellte angeboten hatte. Den Zuschlag gab es für 26.300 Euro, gehofft hatte der bisherige Besitzer auf bis zu 40.000 Euro.

Der Interessent hat kein Geld überwiesen und mir auch nicht wie besprochen Nachweise über seine Zahlungsfähigkeit geschickt"

Christ zeigte sich nach dem Platzen des Geschäfts enttäuscht, aber auch erleichtert. "Der Interessent hat kein Geld überwiesen und mir auch nicht wie besprochen Nachweise über seine Zahlungsfähigkeit geschickt", sagte er. Zudem sei der Mann kein Friseur gewesen. Christ hoffe nun, dass durch den Medienrummel jemand "vom Fach" auf den Laden aufmerksam geworden sei und Interesse bekunde. Notfalls wolle er auch noch einen zweiten Anlauf bei eBay starten. Die Mitarbeiter seien mittlerweile auch auf den Geschmack gekommen: "Sie bieten jetzt ihre Haarschneidekünste bei eBay an." (APA)

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