WDR darf Beitrag über Steffi Graf mit Sex-Szenen nicht mehr senden

23. Februar 2005, 13:02
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Das vom Sender als satirischer Beitrag gedachte kurze Hörspiel berühre Grafs Intimsphäre

Der WDR darf einen Radiobeitrag über Steffi Graf mit Sex-Szenen nicht mehr senden. Das Kölner Landgericht machte am Freitag deutlich, das von dem Sender als satirischer Beitrag gedachte kurze Hörspiel berühre Grafs Intimsphäre. Der Westdeutsche Rundfunk verpflichtete sich daraufhin auf Vorschlag des Gerichts in einer mündlichen Verhandlung, den Beitrag nicht mehr zu verbreiten.

Das Stück war am 29. Dezember im WDR 5 ausgestrahlt worden. Darin ist ein Paar beim Sex zu hören, das Tennis-Begriffe benutzt und den Namen eines Kindes von Graf und Andre Agassi nennt. Graf verzichtete auf eventuelle weitere Ansprüche. Die Kosten des Verfahrens trägt der WDR.

Graf und Agassi sind seit Oktober 2001 verheiratet und haben zwei Kinder, den dreijährigen Sohn Jaden Gil und die anderthalbjährige Tochter Jaz Elle. Vor Gericht ließ sich die Tennisspielerin durch ihren Anwalt vertreten. (APA/dpa/AP)

Nachlese

Steffi Graf klagt WDR - Grund: Satirischer Beitrag in der Sendung "Große Augenblicke - Das Neugier-genügt-Rätsel"

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    Steffi Graf

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