OMV plant Verkauf der Tochter Polyfelt

23. Februar 2005, 12:55
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"Starker Investor" soll weltweite Expansion sicherstellen - Klares Bekenntnis zu Linz als weltweiter Zentrale

Linz - Der Öl- und Gaskonzern OMV will noch 2005 seine 100-Prozent-Tochter Polyfelt - Weltmarktführer im Geotextil-Bereich - verkaufen und damit sein Portfolio straffen und sich verstärkt auf sein Kerngeschäft konzentrieren.

Mit einem starken Investor solle der Ausbau der führenden Position von Polyfelt gewährleistet werden, gab die OMV am Freitag bekannt und bestätigte damit einen "OÖN"-Bericht.

"Starker Investor" soll Expansion sicherstellen

Die 1988 von der Chemie Linz übernommene Polyfelt solle einen Partner bekommen, der den nächsten strategischen Wachstumsschritt hin zu Geosynthetics mit trage und unterstütze und auch zu den Werten des Unternehmens stehe, wird OMV-Vizegeneraldirektor Gerhard Roiss zitiert.

Grundlagen für die Entscheidung über einen Käufer seien ein tragfähiger Investitionsplan, der die weitere weltweite Expansion und Profitabilität von Polyfelt sicherstelle sowie ein klares Bekenntnis zu Linz als weltweiter Zentrale für Geotextilien.

Polyfelt erzielte 2003 einen Umsatz von 102,4 Mio. Euro und beschäftigt derzeit 377 Mitarbeiter. Neben Linz (OÖ) wird auch in Paris, Kuala Lumpur (Malaysia) und Albury (Australien) produziert. Mit 14 Prozent Weltmarktanteil sei man die Nr. 1 im Geotextilbereich.

Nach Inbetriebnahme einer neuen Anlage in Linz wird Polyfelt über 40.000 t weltweiter Produktionskapazität im Jahr verfügen. Die für 11 Mio. Euro in Linz errichtete 9.500-Tonnen-Anlage soll Anfang des 2. Quartals in Betrieb gehen. (APA)

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    OMV will das Tochterunternehmen Polyfelt noch 2005 verkaufen

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