Infineon-Stipendium an Grazer Studentin

28. Februar 2005, 12:42
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Klagenfurt - Die 24-jährige Grazerin Julia Greiner erhält das diesjährige Stipendium des in Villach angesiedelten Halbleiter-Herstellers Infineon. Greiner, Studentin der Technischen Physik an TU Graz, hat damit einen einjährigen Studienaufenthalt an einer renommierten Universität in den USA gewonnen. Darüber hinaus wird sie anschließend für zumindest zwei Jahre bei Infineon Technologies beschäftigt werden.

Greiner befasst sich in ihrer Diplomarbeit, die im Sommer abgeschlossen sein wird, mit einem Projekt zur Entwicklung einer neuen Art von Mikroskopie, der Helium-Atomstrahl-Mikroskopie. Hier wird nicht mit Lichtstrahlen, sondern mit Helium-Atomstrahlen ein Bild von der Probe erzeugt, man "sieht" also mit Atomen. Der Vorteil dieser Art von Mikroskopie ist laut Infineon die im Vergleich zur Elektronenmikroskopie "sanftere" Abbildungsmethode, bei welcher die Probe nicht zerstört bzw. angegriffen wird. Dadurch wird es möglich, auch empfindliche Materialien wie biologische und künstliche Membrane zu untersuchen. (APA)

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