"Teppichverkäufer" prellten Hernalserin um 6.000 Euro

11. Februar 2005, 16:04
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68-Jährige betäubt oder hypnotisiert - Opfer kann sicht nicht erinnern

Wien - "Teppichverkäufer" haben eine Wiener Pensionistin um 6.000 Euro betrogen. Die beiden Männer besuchten die 68-Jährige in ihrer Wohnung in Hernals und haben ihr entweder ein Betäubungsmittel in ihr Getränk gemischt oder sie hypnotisiert. Als die Frau dann mit ihren Begleitern zur Bank ging und dort 6.000 Euro abhob, machte sie jedenfalls einen betrunkenen Eindruck. Das Opfer kann sich nicht erinnern, das Geld ist weg, wie die Polizei am Donnerstag bekannt gab.

Der Frau wurde erst bewusst, dass die betrogen worden war, als sie einige Tage später neuerlich zur Bank ging und bemerkte, dass das Geld fehlte. Betrügereien durch vermeintliche Teppichverkäufer gibt es immer wieder, die in diesem Fall angewendete Methode ist neu, hieß es bei der Polizei. (APA)

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