Pfeifenberger und Salzburg zerkracht

18. Februar 2005, 13:19
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Verein stellte seinen Nachwuchsleiter mit sofortiger Wirkung frei

Salzburg - SV Wüstenrot Salzburg hat sich von einem Fußball-Urgestein getrennt. Nach einem Gespräch mit Rudolf Quehenberger, dem Präsidenten des Fußball-T-Mobile-Bundesliga-Klubs, stellten die Mozartstädter ihren Nachwuchsleiter Heimo Pfeifenberger mit sofortiger Wirkung frei. Der laufende Vertrag wurde unter Einhaltung aller Ansprüche gekündigt. Grund: "Wiederholte, mit der Vereinsführung nicht abgesprochene Äußerungen zu Fragen der sportlichen Leitung in der Öffentlichkeit".

Quehenberger habe dem Angestellten schon vor dem finalen Schritt auf die Problematik eines solchen Verhaltens aufmerksam gemacht, hieß es am Donnerstag in einer Aussendung des Tabellenachten. Der "Chef" betonte, dass der sportliche Leiter Peter Assion sein Vertrauen genieße. Zwischen dem Deutschen und Pfeifenberger hat die Chemie schon längere Zeit nicht gestimmt. Der Ex-Spieler, -Kapitän und -Internationale hatte die Vereinpolitik kritisiert. Nun wieder Legionäre zu holen, führe die Nachwuchsarbeit in die Sackgasse, meint der Ex-Stürmer sinngemäß. (APA)

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