TV-Übertragungs-Rechte für WM in Südafrika werden erheblich teurer

16. Februar 2005, 13:11
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FIFA- Generalsekretär Linsi erwartet "substanzielle Einnahme­steigerungen"

Die Übertragungsrechte für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika werden erheblich teurer als die für die WM 2006 in Deutschland. FIFA-Generalsekretär Urs Linsi rechnet mit "substanziellen Einnahmesteigerungen"

"Win-win-Situation"

Mit Blick auf die eigenen Einnahmen und das Geld, das die Käufer der Übertragungsrechte durch deren Weiterverkauf an Fernsehsender erzielen können, sprach FIFA-Präsident Sepp Blatter von einer "Win-win-Situation". Am Freitag endet die Ausschreibungsfrist für die Medienrechte, die vom Weltverband vergeben werden.

Unter den Bewerbern heißt es, dass diesmal Erhöhungen von "20 Prozent und mehr" möglich sein könnten, so das "Handelsblatt". Bei der vergangenen Runde waren die Rechte für die WM 2006 für rund eine Milliarde Euro an eine Tochter der Kirch-Gruppe gegangen. Mindestens 1,2 Milliarden Euro werden sich die Bewerber die Rechte für die Weltmeisterschaft 2010 kosten lassen müssen.

Infront rechnet sich gute Chancen aus

Zu den Bewerbern um die Übertragungsrechte gehört auch die Vermarktungsgesellschaft Infront, an der u.a. der frühere deutsche Nationalspieler Günter Netzer beteiligt ist. Infront rechnet sich gute Chancen aus, bei der Vergabe der Rechte vorne zu sein. "Wir sind davon überzeugt, dass unsere Erfahrungen und nachgewiesenen Erfolge die bestmögliche Garantie für die FIFA sind", sagte Netzer dem "Handelsblatt". (APA/dpa)

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