Bush will Hilfe für Flutopfer auf fast eine Milliarde Dollar erhöhen

23. Februar 2005, 21:20
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Hilfszusage fast verdreifacht

Washington - US-Präsident George W. Bush will die Hilfe für die Opfer der Flutkatastrophe in.Asien fast verdreifachen. Er werde im Kongress 950 Millionen Dollar (rund 740 Millionen Euro) beantragen, teilte das Weiße Haus am Mittwoch mit. Bisher lagen die amerikanischen Hilfszusagen bei 350 Millionen Dollar. Die privaten US-Spenden werden auf mehr als 700 Millionen Dollar geschätzt.

Rund ein Drittel der Summe, 348 Millionen Dollar, soll die bisherigen Ausgaben des Verteidigungsministeriums und der Entwicklungshilfeagentur (USAID) abdecken. Die US-Marine hatte unmittelbar nach der Flutwelle am 26. Dezember Kriegsschiffe, die in der Region waren, zum Hilfseinsatz herangezogen. Zeitweise halfen fast 16.000 US-Soldaten bei der Verteilung von Hilfsgütern.

Ein Drittel, 339 Millionen Dollar, ist für Infrastrukturprojekte gedacht, darunter den Bau von.Straßen, Schulen und Kanalisation. Der Rest des Geldes ist für Lebensmittel- und psychologische Hilfe für die Opfer gedacht, für die Entwicklung von Frühwarnsystemen und für technische Programme, die den Ländern helfen sollen, Wiederaufbauprojekte effizient zu gestalten und zu überwachen. (APA/dpa)

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