USA berufen syrischen Botschafter ein und drohen mit Sanktionen

11. Februar 2005, 11:02
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Damaskus soll Grenze zum Irak dicht machen - Tiefstand der Beziehungen USA-Syrien

Washington - Die USA haben nach Angaben aus Regierungskreisen den syrischen Botschafter einberufen und seinem Land mit neuen Sanktionen gedroht. Die USA hätten deutlich gemacht, dass Syrien Aufständische daran hindern müsse, über die Grenze in den Irak einzusickern, verlautete am Mittwoch aus US-Regierungskreisen. Zudem hätten die USA die Regierung in Damaskus aufgefordert, die Unterstützung militanter Palästinenser zu beenden.

Tiefstand der Beziehungen USA-Syrien

Unklar war zunächst, welche Art Sanktionen von den USA erwogen werden. Die USA hatten Syrien wiederholt vorgeworfen, den Terrorismus zu unterstützen und den ungehinderten Transfer von Waffen und Geld über die Grenze an die Aufständischen im Irak zu tolerieren. Außerdem beschuldigen sie Syrien, die Friedensbemühungen zwischen Israelis und Palästinensern zu torpedieren. Die Beziehungen zwischen den USA und Syrien hatten im Mai des vergangenen Jahres einen neuen Tiefstand erreicht, als die USA Wirtschaftssanktionen gegen das Land verhängten. (APA/Reuters)

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