Rebellen töten 17 Soldaten

11. Februar 2005, 11:03
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FARC startete Offensive gegen Regierungstruppen - Insgesamt 28 Tote - Acht Soldaten vermisst

Bogota - Linke FARC-Rebellen haben im Nordwesten Kolumbiens nach Angaben des Militärs mindestens 17 Soldaten in einem Hinterhalt getötet. Weitere 8 Soldaten würden vermisst, teilte ein Sprecher am Mittwochabend (Ortszeit) mit. Es war einer der schwersten Schläge der Rebellen gegen das Militär seit dem Amtsantritt von Präsident Alvaro Uribe vor zweieinhalb Jahren. Auf Seiten der Rebellen habe es bei dem Gefecht mindestens 11 Tote gegeben. Zunächst war von insgesamt 20 Toten berichtet worden.

FARC startete Offensive gegen Regierungstruppen

Die FARC hatten vergangene Woche eine Offensive gestartet, bei der schon etwa 60 Menschen getötet wurden. Kolumbianische Medien gingen davon aus, dass die marxistischen "Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens" (FARC) Uribes Pläne für eine Wiederwahl durchkreuzen wollten. Uribe erfreut sich bisher einer hohen Beliebtheit, weil er mit ungewöhnlicher Härte gegen die Rebellen vorgeht und viele Landesteile wieder sicherer machen konnte.

In Antioquia sind Einheiten FARC und des ideologisch an Kuba orientierten "Nationalen Befreiungsheeres" (ELN) sowie rechte Paramilitärs aktiv. (APA/dpa)

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