Staatspreis an "Freuds verschwundene Nachbarn"

9. Februar 2005, 22:19
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Wien - Für den Katalog zur Ausstellung des Sigmund Freud Museums Wien, "Freuds verschwundene Nachbarn" (herausgegeben von Lydia Marinelli), geht der Staatspreis "Schönste Bücher Österreichs 2004" an den Verlag Turia + Kant. Die Ausstellung von Lydia Marinelli widmete sich der Geschichte des Hauses Berggasse 19, in dem Sigmund Freud wohnte und ordinierte, im Zeichen des Nationalsozialismus. Die Jury begründet ihre Prämierung des Ausstellungskatalogs mit der gestalterischen Umsetzung des Ausstellungskonzepts und hebt dabei die dezente Typographie hervor. Für die Gestaltung dieses Bandes ist Walter Pamminger unter Mitarbeit von Richard Ferkl verantwortlich. Beiträge schrieben Felix de Mendelssohn, Oliver Rathkolb, Heidemarie Uhl und Moshe Zuckermann.

Es wurden 137 Titel eingereicht. "Freuds verschwundene Nachbarn" wurde in der Kategorie "Sachbuch und wissenschaftliche Bücher" ausgezeichnet. Der Staatspreis "Schönste Bücher Österreichs" wird vom Hauptverband des Österreichischen Buchhandels in Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt verliehen. (red)

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