Italienisches Steinmühlen-Mehl

20. Februar 2005, 20:19
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Der geschmackliche Unterschied zum Industriemehl ist eklatant

Dafür, dass wir in einem Land leben, das sich seiner "Mehlspeisen" rühmt, kümmert man sich um die Qualität des Mehls eigentlich recht wenig. Griffig oder glatt, damit hat sich's eigentlich auch schon. In Italien macht man sich da ein bisschen mehr Gedanken, und besonders viele Gedanken macht sich Felice Marino aus Cossano Belbo im Piemont, der 1955 nämlich eine der letzten noch funktionstüchtigen Steinmühlen übernahm, um die Kunst des langsamen Mahlens biologischen Getreides zu hochwertigen Mehlen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Er erwarb alte Mühlsteine, die eigentlich ins Gewerbemuseum sollten, und stellt damit Mehle aus Weizen, Hartweizen, Mais (darunter auch der äußerst spezielle "Königsmais" namens "otto file" aus Pollenza, eine Polenta daraus braucht zwar zwei Stunden, aber das Warten lohnt), Buchweizen, Kamut, Kastanien und Kichererbsen (Farinata!!!) her. Der geschmackliche Unterschied zum Industriemehl ist eklatant, den gesundheitlichen kann man sich zumindest leicht vorstellen. (floh/Der Standard/rondo/11/02/2005)

Mehle von Marino Felice
exklusiv bei Buongustaio
Marktplatz 14
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Tel.: 05572 / 54 555
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    foto: hersteller
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