Kinopremiere von "Isnogud"

17. Februar 2005, 11:42
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Nach Asterix und Lucky Luke dritter Comic-Held von Goscinny in Realfilm - Start in in 700 Kinos in Frankreich

Paris - Nach Asterix und Lucky Luke tummelt sich ein dritter Comic-Held des französischen Erfolgsautors René Goscinny erstmals in Fleisch und Blut auf der Kinoleinwand: Eine 22 Millionen Euro teure Großproduktion um den hinterhältigen Großwesir "Isnogud" lief am Mittwoch in 700 Kinos in Frankreich an.

In "Iznogoud - Calife à la place du calife" ("Isnogud - Kalif an Stelle des Kalifen") spielt der gerade verstorbene Starkomiker Jacques Villeret den guten Kalifen von Bagdad, Harun al Pussah, der den durchtriebenen Isnogud, gespielt von Michael Youn, zur Verzweiflung bringt. Der Streifen mit 8.000 Komparsen wurde in Marokko gedreht.

Ein Kind der Sechziger

Die Abenteuer des bösen Großwesirs Isnogud und seines Helfers Tunichgud hatte Goscinny ab 1962 zunächst im Magazin "Pilote" herausgebracht. Den Titelhelden mit der scharfen Nase, den gutmütigen Kalifen und die anderen Figuren zeichnete Jean Tabary.

Goscinnys berühmteste Schöpfung, der listige Gallier Asterix, zog in zwei Realfilmen mit Christian Clavier in der Titelrolle und Gérard Depardieu als dessen dickem Freund Obelix allein in Frankreich mehr als 23 Millionen Kinobesucher an. Auch der Muster-Cowboy und Meisterschütze Lucky Luke wurde zwei Mal mit menschlichen Darstellern verfilmt: Nach dem Western-Helden Terence Hill schlüpfte zuletzt auch der Deutsche Til Schweiger in die Hauptrolle. (APA)

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    Jacques Villeret
    (1951-2004)

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