Umfrage: Deutsche Regierung verliert in Wählergunst

11. Februar 2005, 11:15
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Mehrheit glaubt an beschönigte Arbeitslosenzahlen - Union legt zu

Hamburg/Köln - SPD und Grüne haben ihren Vorsprung auf Union und FDP in der Wählergunst eingebüßt. Dies ergab die wöchentliche Forsa-Umfrage im Auftrag von "Stern" und RTL. Wäre am Sonntag in Deutschland Bundestagswahl, käme die SPD auf 34 Prozent, die Grünen auf 10 Prozent. Damit hätten beide Parteien im Vergleich zur Vorwoche jeweils 1 Prozentpunkt verloren. Gleiches gilt für die FDP (7 Prozent). Gewinner ist die Union, die um 3 Punkte auf 40 Prozent zulegt.

Nach einer Forsa-Umfrage am 7. und 8. Februar im Auftrag von n-tv glauben zwei Drittel (67 Prozent) der 1.001 befragten Deutschen, dass die Bundesregierung versucht, die Arbeitslosenzahlen zu beschönigen. Im Osten glauben sogar 75 Prozent an eine gezielte Beschönigung. Selbst unter den SPD-Anhängern glaubt nur eine knappe relative Mehrheit (49 Prozent), die Probleme würden offen und ehrlich angesprochen, während 47 Prozent meinen, die Lage würde beschönigt.

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte für "Stern" und RTL zur Wählergunst zwischen dem 31. Januar und 4. Februar 2.501 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei plus/minus 2,5 Prozentpunkten. (APA/dpa)

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