Asyl: Haubner beharrt auf DNA-Proben

9. Februar 2005, 21:38
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Forderung noch lange nicht vom Tisch - Drängt auf verpflichtende Deutschkurse für Vorschulkinder

Wien - Die FPÖ beharrt auf ihrer Forderung nach verpflichtenden DNA-Proben für Asylwerber. Diese vom Innenministerium zurückgewiesene Forderung sei noch lange nicht vom Tisch, sagte FPÖ-Chefin Ursula Haubner im Gespräch mit dem "Kurier". Insgesamt will sie - zwei Wochen vor dem Sicherheitsgipfel, der die Wogen zwischen ÖVP und FPÖ nach dem Wehrdienststreit glätten soll - Druck auf den Koalitionspartner ÖVP für schärfe Asylbestimmungen machen.

So drängt Haubner auf verpflichtende Deutschkurse für Vorschulkinder mit mangelnden Deutschkenntnissen. Freiwillige Kurse - die Innenministerin Liese Prokop (V) vorgeschlagen hat - sind für die FPÖ "in diesem Fall zu wenig".

Die geforderten DNA-Tests nennt Haubner "eine gute Möglichkeit zur Vorbeugung. Sollte es zu kriminellen Handlungen kommen, verfügen wir über die entsprechenden Daten." Die FPÖ werde dies beim Sicherheitsgipfel zum Thema machen.

Von einem Tauschhandel - kürzerer Wehrdienst gegen schärfere Asylbestimmungen - will Haubner nichts wissen: "Das ist nicht meine Art, Politik zu machen." (APA)

  • Freiwillige Sprachkurse für Volkschulkinder - die Innenministerin Liese Prokop (V) vorgeschlagen hat - sind für die FPÖ "in diesem Fall zu wenig", so Haubner.
    foto: standard/cremer

    Freiwillige Sprachkurse für Volkschulkinder - die Innenministerin Liese Prokop (V) vorgeschlagen hat - sind für die FPÖ "in diesem Fall zu wenig", so Haubner.

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