Ferrari diskutierte F1-Ausstieg

9. Februar 2005, 14:29
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Ecclestone soll mit 100 Millionen Dollar nachgeholfen haben

London - Serien-Weltmeister Ferrari hat laut Teamchef Jean Todt über einen Ausstieg aus der Formel 1 diskutiert, bevor im Jänner die Entscheidung getroffen wurde, bis 2012 in der Königsklasse des Motorsports weiterzufahren. Laut der englischen "Times" (Mittwoch-Susgabe) soll Bernie Ecclestone mit 100 Millionen Dollar (78.3 Mio. Euro) nachgeholfen haben, Ferrari die Entscheidung zum Verbleib in der Formel 1 zu erleichtern und das so genannte "Concorde Agreement" um weitere vier Jahre zu verlängern.

"Wir sind ein kleines Unternehmen und müssen die Kosten für die Formel 1 abdecken", erklärte Todt gegenüber der britischen Zeitung. "Wir haben deshalb schon sehr oft darüber diskutiert, die Formel 1 zu verlassen, weil sie uns einfach zu viel Geld kostet," so der Franzose.(APA/Reuters)

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