Gestorbene Killerwale

14. Februar 2005, 20:43
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Japan: Elf im Eis gefangene Wale ums Leben gekommen - versuchte Rettung ohne Erfolg

Tokio - An der japanischen Nordküste sind elf zwischen Eisschollen und -blöcken gefangene Killerwale ums Leben gekommen. Die Tiere, die mindestens seit Montag vor der Stadt Rausu auf der Halbinsel Shiretoko im Eis festgesessen waren, seien an Erschöpfung gestorben, teilte ein Mitarbeiter der Umweltbehörde am Mittwoch mit. "Wir haben versucht, die Wale zu retten, aber es war schwer, weil das Eis zu dick und das Wasser zu niedrig war, um ein Rettungsboot zu schicken."

Ein vier Meter lange Wal konnte sich befreien und zurück in den Pazifik schwimmen. Das weibliche Tier war jedoch schwer verletzt und es war unklar, ob es überleben würde. Das Fernsehen zeigte Bilder der im Wasser treibenden toten und mit Blut befleckten Wale. In den Schnee hatte jemand geschrieben: "Wale, haltet durch." Die Stadt Rausu, rund tausend Kilometer nordöstlich von Tokio, will die Tiere Universitäten und anderen Forschungsinstituten übergeben. (APA)

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